Seminare

Hier finden Sie Seminarangebote unserer Mitglieder. Fortlaufende Gruppen finden Sie unter Veranstaltungen/Gruppenangebote. Einführungsseminare der Fachsektion unter Ausbildung /Integr. Gestalttherapie.

Mitglieder der FS IG können ihre Seminarangebote hier kostenlos posten.
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Das Gehirn - ein Beziehungsorgan

Von der verkörperten Psyche zur Ökologie psychischer Störungen

Vortrag und Workshop Prof. Dr. Dr. Thomas Fuchs, Heidelberg

Eine Kooperationsveranstaltung der ÖAGG-Fachsektionen IG und SF
Beide Veranstaltungen sind als ­Fort­bildung anrechenbar

Vortrag: 23.11.2017, 20 Uhr

PTA des ÖAGG, Marxergasse 25, 1030 Wien, Dachgeschoß
Eintritt frei
Um das Interesse abschätzen und im Bedarfsfall
­­einen größeren Raum anmieten zu können, bitten wir
um Voranmeldung für den Vortrag bis 30.6.2017 unter
gestalttherapie @ oeagg.at


Workshop: 24.11.2017, 9.30 bis 17 Uhr

Seminarzentrum Wendepunkt, Lindengasse 37, 1. Stock,1070 Wien
Kosten: 120,- für AusbildungskandidatInnen,
200,- für PsychotherapeutInnen
9.30 Uhr bis 17 Uhr (8AE)
Anmeldung: Izabela Draczynski, gestalttherapie @ oeagg.at



Das Gehirn - ein Beziehungsorgan

Von der verkörperten Psyche zur Ökologie psychischer Störungen

Vortrag und Workshop Prof. Dr. Dr. Thomas Fuchs, Heidelberg


Wenn Menschen denken, fühlen und handeln, tun sie dies weder als Konstrukte ihrer Gehirne noch als körperlose Geister, sondern als lebendige, leibliche Wesen. Diese Einsicht liegt dem Konzept des „Embodiment“, der Verkörperung zugrunde, das sich seit zwei Jahrzehnten in Philosophie, Sozial- und Kognitionswissenschaftenzunehmend ausbreitet. Die Wechselbeziehungen von Körperprozessen und psychischem Erleben, von Ausdruck und Gefühlen, Haltung und Persönlichkeit sind Gegenstand intensiver Forschungen. Aus der Perspektive einer „Embodied Cognitive Science“ ist das Gehirn weder der Schöpfer der erlebten Welt noch der Konstrukteur des Ich, sondern vor allem ein Vermittlungsorgan für die Beziehungen eines lebendigen Organismus zu seiner Umwelt. Ohne seine Einbettung in den Körper und den Organismus als ganzen lässt es sich nicht angemessen begreifen. Vor allem unsere Beziehungen mit anderen Menschen verändern das Gehirn fortlaufend und machen es zu einem biographisch und sozial geprägten Organ.
Fazit: Es ist nicht das Gehirn für sich, sondern der lebendige Mensch, der fühlt, denkt und handelt.

Der Vortrag gibt zunächst einen Überblick über das ­Embodiment-­Konzept in seiner Bedeutung für psychisches Erleben und ent­wickelt eine alternative Theorie des Gehirns als Beziehungs­organ. Im Workshop wird die Thematik dann vertieft und auf weitere Fragen bezogen.

Themen für den Workshop im Einzelnen:
•     Das verkörperte Selbst
•     Verkörperte Emotionen: Wie Gefühl und Leib zusammenhängen
•     Zwischenleiblichkeit, Empathie und ­Intersubjektivität
•     Das Gedächtnis des Körpers

Prof. Dr. med. Dr. phil. Thomas Fuchs ist Karl-Jaspers-Professor für Philosophie und Psychiatrie und leitet die ­Forschungs­sektion „Phänomenologische Psychopathologie“ an der ­Psychiatrischen Universitätsklinik Heidel­berg. Forschungsschwerpunkte:
 Phänomenologische Anthropologie und Psychopathologie, Theorie der Neurowissenschaften.



LITERATURSEMINARE 2015/16  Helmut Michael Jedliczka

Ö 40 – 20 Einheiten = 15 Stunden
Ort: Linz (wird von der Gruppe organisiert)
Datum: 26./27. November 2016
Zeiten:
Samstag 12 - 16 Uhr; 17 bis 21 Uhr
Sonntag 9 bis 13 Uhr; 14 bis 17 Uhr


Ö 37 – 20 Einheiten = 15 Stunden
Ort: Praxis Jedliczka, Siebensterngasse 27/8, 1070 Wien
Anfahrtsplan
Datum: 1./2.Juli 2016
Zeiten:
Freitag 15 Uhr bis 21 Uhr (6 Stunden)
Samstag 9 Uhr bis 13 Uhr (4 Stunden)
             15 Uhr bis 20 Uhr (10 Stunden)

Lehrsupervisionsgruppen und Literaturseminare unter: Veranstaltungen / Gruppen